Frankreich

Erotische Invasion der Wehrmacht – Der französische Politologe Patrick Buisson stellt das Bild der deutschen Besatzung in Frage

Mit seinem Buch „1940-1945: Années érotiques: Vichy ou les infortunes de la vertu„, übersetzt in etwa: „Erotische Jahre: Vichy oder die moralischen Verstrickungen“ vertritt er die These, dass die deutschen Besatzungssoldaten die Katalysatoren für die sexuelle Befreiung im katholisch-konservativen Frankreich waren.

Deutsche Besatzer in Frankreich „Groß, gepflegt und gut gebaut“

Eine kontroverse Studie erforscht die Besatzung in Frankreich „unter der Gürtellinie“: Von den deutschen Soldaten sei ein „erotischer Schock“ ausgegangen. …

Mehr als dass er ein neues Geschichtsbild aufwirft, verrät Buisson unbewusst einiges über die französische Selbstwahrnehmung. Und liefert einen weiteren Beweis für das damals und heute gespaltene Verhältnis der Franzosen zu den deutschen Besatzern.

Die Mär von der deutsch-französischen Freundschaft

Die Ausführungen haben ausreichend belegt, dass es auch bis zur Wiedervereinigung keine deutsch-französische Freundschaft im politischen Sinn gegeben hat. Ich spreche hier ausdrücklich nicht von den Völkern, denn natürlich gibt es die Freundschaft zu den Menschen aus unserem Nachbarland. Aber ich spreche von den politischen Eliten und der Wirtschaft, deren Marionetten sie, wie ich gezeigt habe, sind.

Deutschland wird geschlachtet

Aber auch das schlimmste Verhängnis enthält noch den Kern einer Hoffnung. Wer will, kann sich an dem folgenden Gedanken festzuhalten versuchen: Seit Beginn der Europäischen Gemeinschaft, seit Beginn des europäischen Agrarmarktes wurde Deutschland von Frankreich in der Frage der Agrarsubventionen über den Tisch gezogen. Deutschland hat aber nicht nur die französischen Bauern subventioniert, sondern damit indirekt auch die industrielle Stagnation Frankreichs begünstigt. Frankreich hat es infolge der stetig fließenden deutschen Hilfszahlungen unterlassen, seine industrielle Produktivität zu erhöhen, weil es auf die Landwirtschaft setzte. Die Quittung kommt heute! Wenn Italien und Spanien das Schicksal ihrer Länder ebenfalls auf deutsche Hilfszahlungen gründen, dann ist das für uns Deutsche im Augenblick schlimm. Wir müssen wir ganz deutlich sehen, dass uns völlig die Luft abgedreht werden kann. Deutschland steht auf der Schwelle zur Verwirklichung des Morgenthauplans.
Sollte es uns aber gelingen, durch diese Krise von Schuftereien zu kommen, kann Deutschland zur nachhaltig stärksten Macht Europas aufsteigen, dann werden diese Tage, in denen es uns an den Kragen gehen sollte, als dem Beginn des politischen Aufstiegs des neuen Deutschlands und eines neu geordneten Europas in Erinnerung haben. Dann können am Ende für uns doch noch die Worte aus Shakespeares Richard III wahrwerden.
Now is the winter of our discontent made glorious summer … – Nun ward aus Bosheit und Erpressung zu Deutschlands neuer Macht die Saat gelegt
Quod dei bene vertant. (Die Götter mögen es zum besten wenden.)

Von Gründonnerstag bis Ostermontag wird ein Bogen aus tiefster Nacht ins hellste Licht geschlagen.

Gegen Deutschland: Das Muster in der europäischen Krise ist fast immer gleich: ein Land wird mit Mühe und Not (ergänze mit deutschem Geld) vor dem Sturz in den Abgrund gerettet, und dann gibt es wütende Proteste gegen Deutschland … Warum ist das so?

Ja warum? Ich wage eine Antwort, die viele überraschen wird, sie klingt selbstgerecht, aber um das Folgende zu verdeutlichen, sei diese Zuspitzung einmal erlaubt: Weil wir Deutschen die einzigen in Europa sind, welche die Lehre von Kreuz und Auferstehung verstanden und politisch wirksam gemacht haben.

Was wirklich im Moment in Europa passiert

Frankreich soll Deutschland zugesichert haben, Schutz unter den nuklearen Schutzschirm Frankreichs zu bieten, für unkonventionellen Schutz von ganz Deutschland. Im Gegenzug für schnelle und unkonventionelle Finanzhilfe Deutschlands. Das war natürlich auch eine versteckte Drohung Frankreichs. Die Antwort von Deutschland war ein Schock der Sonderklasse für Sarkozy und sein Land: „Warum sollten wir Euren Schutzschirm brauchen, wenn wir schon den russischen haben!“

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