Expansion der VSA

1803 Louisiana Purchase

Der Kaufpreis betrug 15 Mio US-$ oder 80 Millionen französische Francs (7 US-$/km²), was einem heutigen (März 2006) Wert von circa 250 Millionen Dollar, gemessen an der Kaufkraft, entspricht.

Zum Vergleich: Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens

Ab 1925 bis Ende der 1920er Jahre liefen Verhandlungen zwischen Belgien und der Regierung der Weimarer Republik, das Gebiet an Deutschland gegen eine Entschädigungssumme von 300 Millionen Goldfranken zurückzuverkaufen. Dies scheiterte hauptsächlich am Widerstand der französischen Regierung, während die anderen Unterzeichnermächte des Versailler Vertrages ihre Zustimmung auf diplomatischem Wege kundgetan hatten. Die Gespräche wurden daraufhin abgebrochen.

1817 Florida

Als 1817 Indianer aus Florida, provoziert durch Razzien von US-Siedlern, die sich auf Einladung der Kolonialregierung in Florida niedergelassen hatten, auch Dörfer in Georgia angegriffen hatten, schickte die US-Regierung General Jackson in den ersten Seminolenkrieg. Jackson griff nicht nur die Indianer an, sondern nahm ebenfalls einige spanische Festungen ein. Spanien, geschwächt durch die drohende Unabhängigkeit seiner lateinamerikanischen Kolonien, sah sich zu Verhandlungen gezwungen und übergab in einem Vertrag 1819 Florida gegen eine Geldzahlung an die USA.

1818 Oregon

Im Londoner Vertrag von 1818 war eine gemeinsame Nutzung des Oregon Country von Briten und Amerikanern vereinbart worden. Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses hatten die Vereinigten Staaten jedoch noch keine eigenen Interessen am Gebiet, so dass die Briten Oregon de facto alleine nutzten. Die Trapper und Pelzhändler der britischen Hudson’s Bay Company waren die einzigen Weißen, der Pelzhandel die einzige Nutzung. Mit der Ausdehnung der amerikanischen Pelzhandelsinteressen über den Hauptkamm der Rocky Mountains ab 1824 durch die Rocky Mountain Fur Company und dem Beginn der amerikanischen Indianer-Mission durch Marcus Whitman ab 1836 in Walla Walla wurde diese Situation jedoch immer weniger tragbar für beide Seiten. Der Präsident der Vereinigten Staaten James K. Polk ging mit der Parole „Fifty-Four Forty or Fight“ (54°40′ oder Krieg) in den Präsidentschaftswahlkampf 1844; 54°40′ Grad Nord bezog sich auf den geographischen Breitengrad, der die nördliche Grenze von Oregon Country darstellte. Gleichzeitig forderten die Briten, die Grenzlinie auf den 42. Breitengrad, die damalige Grenze zu Mexiko, zu legen.

1838 Texas

Der Texanische Unabhängigkeitskrieg (auch Texanische Revolution) dauerte vom 2. Oktober 1835 bis zum 21. April 1836, war ein Konflikt zwischen Mexiko und dem Teil Texas (Tejas) des mexikanischen Bundesstaates Coahuila y Tejas und endete mit der Unabhängigkeit von Texas und dem Vertrag von Velasco.

1848 Arizona, Kalifornien, Nevada, Utah sowie Teile von Colorado, New Mexico und Wyoming

Kurz nach dem Beitritt von Texas ergaben sich Anlässe für Grenzkonflikte mit Mexiko, aus denen sich der Mexikanisch-Amerikanische Krieg 1846–1848 entwickelte.

Am 2. Februar 1848 unterzeichneten die Vereinigten Staaten und Mexiko den Vertrag von Guadalupe Hidalgo, in dem die Mexikaner gegen den Erhalt von 15 Millionen Dollar (in heutiger Kaufkraft 464 Mio. US $) und die Übernahme mexikanischer Schulden bei Amerikanern den Rio Grande als Grenze von Texas akzeptierten und ein 1,36 Mio. km² großes Gebiet abtraten, das im Westen die heutigen Staaten Arizona, Kalifornien, Nevada, Utah sowie Teile von Colorado, New Mexico und Wyoming umfasst.

1867 Alaska

Der Krimkrieg und die darauf folgenden Reformen waren für Russland sehr teuer. Hinzu kam ein neues Gefühl, verwundbar zu sein. Das trug zu der Entscheidung bei, 1867 den USA das bislang russische Alaska zu verkaufen.

Im Jahre 1867 ging das Gebiet für 7.200.000 Dollar aus dem Besitz der Russisch-Amerikanischen Handelskompagnie in den der Vereinigten Staaten über, denen es zunächst nur dem Namen nach als Territorium, in Wirklichkeit aber nur als ein Steuerbezirk angehörte. Erst am 3. Januar 1959 wurde es der 49. Bundesstaat der VSA.


http://de.metapedia.org/wiki/Hawaii

1898 führten die USA den Spanisch-Amerikanischen Krieg und eroberten die letzten spanischen Kolonien Kuba und – nach dem mehrjährigen Philippinisch-Amerikanischen Krieg gegen die dortige Unabhängigkeitsbewegung – die Philippinen. Während Kuba unabhängig wurde, kamen die USA mit den Philippinen und Puerto Rico zu ihren ersten eigenen Kolonien.

Unter Präsident Theodore Roosevelt (1858–1919) adaptierte die USA die Politik des Big Stick. 1904 legte er mit dem Roosevelt-Corollary, einem Zusatz zur Monroe-Doktrin, den Grundstein für eine expansionistischere Außenpolitik, wonach die Vereinigten Staaten als internationale Polizeigewalt auftreten sollten. Ein wichtiger Baustein dieser Politik war der Bau des Panamakanals zwischen 1903 und 1914 (Eröffnung: 1920), durch den der amerikanische Export beflügelt und der amerikanischen Flotte eine höhere Flexibilität verliehen wurde. Zahlreiche Interventionen der USA in Lateinamerika folgten.

 Manifest Destiny

 

http://de.metapedia.org/wiki/Panamakanal