Anwaltsprekariat

Der Rechtsdienstleistungsmarkt 2030 – Eine Zukunftsstudie für die deutsche Anwaltschaft

Das „Anwaltsprekariat“ wird in Zukunft größer Die zunehmende Spaltung wird sich auch in der Anwaltschaft fortsetzen. Es existieren ausreichend Indizien, die das Bestehen eines „Prekariats im Anwaltsstand“ bestätigen. Nach der im Rahmen dieser Studie durchgeführten Befragung verdienen rund sieben Prozent der Anwälte trotz Vollzeittätigkeit weniger als 20.000 Euro jährlich durch ihre Tätigkeit, und die deutliche Mehrheit dieser Gruppe ist mit ihrer wirtschaftlichen Situation äußerst unzufrieden.

Nach Rückmeldung der befragten Experten kann davon ausgegangen werden, dass mit den sieben Prozent der Befragung ein eher positives Bild gezeichnet wird und diese Gruppe in der Realität nach Schätzungen zwischen zehn bis 15 Prozent umfassen dürfte.

Juristenproblem

Interessengruppenpolitik oder der Versuch produktiv erwirtschaftes Einkommen durch staatlich finanziertes zu ersetzen (engl.: rent seeking), ist der Hauptgrund für das Wachstum etatistischer Strukturen. Das wiederum, so zeigen Statistiken, geht zu Lasten von wirtschaftlichem Wachstum. Diesen Vorgang kann man anscheinend daran messen, so lernen wir durch Matthew Mitchell vom Mercatus Center, wie viele Universitätsstudenten sich auf die Juristerei (statt z.B. auf Maschinenbau) fokussieren. Der internationale Vergleich zeige, dass 10% mehr Rechtsstudenten im Durchschnitt 0,78% weniger Wirtschaftswachstum bedeuteten. Einklagen von Ansprüchen wird, so zeigt diese Allokation von akademischen Talenten, immer lukrativer als produzieren.

Juristenschwemme

Mandanten geizen, Profite schrumpfen, die erfolgsverwöhnten Wirtschaftskanzleien rutschen in die Krise. Doch immer noch drängen Tausende Advokaten in den Markt. Jungen Juristen drohen schwere Zeiten.

Anwaltsumsätze

In 17 Jahren kaum gestiegen

Die Zukunft

Armies of Expensive Lawyers, Replaced by Cheaper Software

Japan Dumbs Down Its Universities

Essentially, Japan’s government just ordered all of the country’s public universities to end education in the social sciences, the humanities and law.

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